Die Zucht

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1. Zuchtlinie
 

Ich züchte seit nunmehr 50 Jahren Großpudel und mein Bestreben ist es nach wie vor erbgesunde,  sowie anatomisch gut aufgebaute, dem Standard entsprechend, einem angenehmen Wesen und nicht zuletzt mit einer Eleganz, dem Pudeltyp entsprechend, Großpudel zu züchten.

Die Welpen werden artgerecht in jeder Hinsicht aufgezogen, d.h. einerseits möglichst früh soziale Kontakte, mit allen möglichen Umwelteinflüssen konfrontiert, ausreichend dem Wetter entsprechend Auslauf an frischer Luft, andererseits eine artgerechte Ernährung.

Das bedeutet für mich: Absolute Frischfleischfütterung, (aber seit längerem gekocht) bestehend aus Pferdefleisch, Rindfleisch, Lammfleisch, Naturreis, viel Gemüse, frisches Obst sowie Quark oder Hüttenkäse, kein Getreide, da bekanntlich ein Hund kein Getreidefresser ist.  Leider bestehen alle Trockenfutter - Produkte zu 70-80 % aus Getreide.
Als Ergänzung zur Nahrung wird lediglich reines Calcium-Carbonat und eine Prise Vit. C (Ascorbinsäure) verabreicht. Ich denke durch eine abwechslungsreiche Kost ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralien gewährleistet.

    Katzen würden Mäuse kaufen ! 
Dieses Buch ist ein absolutes Muß für jeden ernährungs - und verantwortungsbewußten Hundefreund !

Warum muß man der Futtermittelindustrie die Verantwortung für seine Hunde überlassen, es geht auch anders!
Damit eine Fortführung meiner Fütterung gewährleistet ist, werden die künftigen Besitzer meiner Welpen mittels eines ausführlichen Futterplanes darauf eingestimmt.

Ab der 10.Lebenswoche können dann die Welpen gut geprägt und problemlos in ihr neues Zuhause wechseln.

Zum Thema Impfung möchte ich noch folgendes bemerken:
Grundsätzlich werden die Welpen erst nach Titerbestimmung der maternalen Antikörper geimpft. Das bedeutet, daß mit einer einmaligen Impfung gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis der Welpe grundimmunisiert ist. Die Parvo-Impfung erfolgt separat, nach ca. zwei Wochen dann die SH-Impfung. Eine Wiederholungsimpfung ist dann frühestens in drei bis vier Jahren nötig, wenn überhaupt, amerikanische Studien haben ergeben, daß der Impfschutz sogar mindestens sieben Jahre und darüber hinaus gewährleist ist. Ich würde, bevor man seinen Hund einer erneuten Impfung aussetzt, immer eine Titerbestimmung vornehmen. Warum soll man das Immunsystem mit jährlichen Impfungen belasten, wenn man mal von einer Lebenserwartung von nur 12 Jahren ausgeht, ist der Hund über 60 Mal gimpft, bei einer, wie meistens praktiziert wird, 5-fach Impfung. Das würde man bei keinem Menschen tun! Der Impfungstoff ist schließlich ein Medikament und  bedeutet ein nicht zu unterschätzendes Maß an Nebenwirkungen, von den diversen Zusatzstoffen ganz zu schweigen! Die Tollwut-Impfung sollte zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, möglichst nach dem Zahnwechsel. Die Leptospirose-Impfung halte ich nicht für sinnvoll, da sie nur eine kurzzeitige Immunität bewirkt und man auch nur gegen zwei Stämme impfen kann.
Meines Erachtens wird heutzutage viel zu viel geimpft, ich denke man sollte sich darüber mal Gedanken machen!
Selbstverständlich werden die Welpen entwurmt und zwar vor dem Impfen und sind mit einem Mikro-Chip gekennzeichnet.

Ich denke mal, daß somit ein guter Start ins Leben gewährleistet ist, und ich hoffe, daß ich durch diesen Beitrag einen Denkanstoß gegeben habe.
Ein interessanter Link zu dem Thema "Impfungen"

www.stallwache.de
 

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